Donnerstag, 3. August 2017

Black Dagger Legacy: Tanz des Blutes - J.R. Ward

Black Dagger Legacy: Tanz des Blutes - J.R. Ward
Black dagger Legacy: Tanz des Blutes - J. R. Ward

"Black Dagger Legacy: Tanz des Blutes" ist der zweite Band der Spin-Off Reihe zu der Bruderschaft der Black Dagger aus der feder von J.R. Ward. Ich habe mich wirklich gefreut, dass die reihe rund um die Brüder und die neuen Trainingsschüler weitergeht nachdem mich der erste Band wirklich richtig fesseln konnte.


Klappentext
Ein tragischer Schicksalsschlag machte den jungen Vampirkrieger Axe zu einem melancholischen Einzelgänger. Nun setzt er alles daran, in die Bruderschaft der BLACK DAGGER aufgenommen zu werden, denn nur im Kampf gegen die Lesser, so glaubt er, kann er seinem Leben einen neuen Sinn verleihen. Das ändert sich an dem Tag, an dem er der Aristokratentochter Elise als Bodyguard zugeteilt wird und sich mehr und mehr zu der schönen Vampirin hingezogen fühlt. Doch gerade als sich die erotische Leidenschaft zwischen den beiden in Liebe zu verwandeln scheint, droht ein dunkles Geheimnis aus Axes Vergangenheit alles zu zerstören ...


Ich mag die hellen Cover der Spin-Off Serie wirklich sehr. Durch dieses weiß unterscheiden sie sich stark von der richtigen Black Dagger reihe und kennzeichnet sie als das, was sie ist: eine Spin-Off-Serie.

Der erste Band der Black Dagger Legacy-Reihe konnte mich wirklich überzeugen. Ich fand es toll, wie die neuen Gesichter in die Welt der Bruderschaft mit eingebaut wurden, aber gleichzeitig eben auch noch ihre eigene Welt darstellten.

Leider ist mir diese tolle Trennung bzw. Verbindung im Band zwei verloren gegangen. Es dreht sich zwar immer noch um die Trainingschüler, aber diese standen mir diesmal zu wenig im Vordergrund.
Ich hätte gerne viel mehr von ihrer Gefühlswelt und ihrem Leben erfahren, aber leider ist dies etwas auf der Strecke geblieben. Wieso ich dies so fand, erkläre ich im späteren näher.

Eigentlich sollte es in dem Band vordergründig um die Aristokratentochter Elise gehen, die an einer Universität lernt und lehrt. Ihr Vater ist sehr um sie besorgt, da sie eine weibliche Vampirin ist und deswegen in der hohen Gesellschaft der Vampire als sehr kostbar erachtet wird. Wenn es nach ihrem Vater gehen würde, dürfte sie gar nicht an der Uni eingeschrieben sein und sollte ihr Studium lieber sofort beenden. Damit dies nicht geschieht, beauftragt ihr Vater einen Bodyguard. Axe, einer der Trainingsschüler meldet sich auf den Aufruf hin. Zwischen den beiden knister es gewaltig. Bald schon besteht mehr als nur ein Arbeitsverhältnis zwischen den beiden.

Axe kennen wir ja schon aus dem vorherigen Band. Gerade dort erschien er mir als sehr interessanter Charakter. Ich mochte seine coole Art und sein teilweise etwas unnahbares Verhalten. Auch Elise war ein toller Charakter. Sie wirkte selbstbewusst und lies sich nur ungern etwas vorschreiben. Beide zusammen haben mir sehr gefallen.

Nur leider hat die Autorin es diesmal nicht geschafft, die anderen Handlungsstränge, um die Geschichte von Axe und Elise zu drapieren. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden war viel zu kurz, zu unemotional und viel zu sehr in den Hintergrund gedrängt. Es war alles etwas blass.

Dafür waren Rhage und Mary mit Bitty viel zu sehr im Vordergrund . Versteht mich bitte nicht falsch, ich mag Rhage und Mary, aber in dem Buch gingen mir die beiden teilweise sehr auf die Nerven, eben weil sie so im Vordergrund standen. Für mich persönlich war es damit auch kein richtiger Spin-Off-Band, wenn es zu großen Teilen um Rhages und Marys Leidensgeschichte ging. An sich wäre es als Handlungsstrang nebenher nicht schlecht gewesen, aber für meinen Geschmack haben die beiden zu viel Aufmerksamkeit im buch bekommen. Ich konnte mit den beiden leider auch nicht wirklich mitfühlen, sondern war teilweise wirklich nur genervt und enttäuscht, dass Axe und Elise nicht so toll im Vordergrund standen wie Craeg und Paradise.

Der Schreibstil der Autorin lies sich wieder locker und flüssig lesen. Diesmal waren wieder einige actionreiche Szenen dabei. Man konnte richtig mitfiebern. Das hat mir sehr gefallen. Leider kamen die Emotionen bzw. die Entwicklung dieser nicht ganz so schön rüber, wie wir es normalerweise von J. R. Wards gewohnt sind.

Die Spin-Off-Reihe der Bruderschaft kann man, meiner Meinung nach, nicht unabhängig von der Black Dagger-Reihe lesen. Dazu braucht man zu viel Hintergrundwissen.

Mir hat es in dem Band aber wieder sehr gut gefallen, dass die Bruderschaft und deren Loyalität zueinander durchgekommen ist. Ich mag die Bruderschaft wirklich sehr!

Fazit

Ich liebe die Black Dagger-Serien, aber dieser Band konnte mich nicht ganz überzeugen. Er ist gut geschrieben und beinhaltet auch viele tolle Szenen, aber für mich haben sich Rhage und Mary zu sehr in den Vordergrund gedrängt, dafür das es eine Spin-off-reihe zu den Trainingsschülern ist. Sehr schade! Das Buch ist trotzdem gut und zu empfehlen, besonders für Rhage-&-Mary-Liebhaber. 
Eure Michelle 

Mein Dank geht an den Heyne Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! Vielen Dank

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