Donnerstag, 22. Februar 2018

[Werbung] Streuner: Verflucht Liebenswert - Stefanie Scheurich

Streuner - Stefanie Scheurich**
Streuner ist eine Jugend-Romantasy-Geschichte, die sich um den jungen Hexer Boru und die Katzenflüsterin Greta dreht. Der Roman behandelt die erste große Liebe und die Träume von Teenagern, ihre Ängste und ihre Art, damit umzugehen. Danke an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar.


  • Softcover: 442 Seiten
  • Verlag: Sternensand Verlag (23. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3906829746
  • Preis Softcover/EBook: 12,95 €/6,99 €

Klappentext:

Boru hat die Schnauze gestrichen voll von seiner Ausbildung zum Hexenmeister. Während er lieber Sänger werden würde, besteht seine Mutter darauf, dass er sein Studium an der Zauberschule vollendet. Er beschließt kurzerhand, abzuhauen und seinem Traum zu folgen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist der Fluch seiner Mutter, der ihn in eine Katze verwandelt, sobald er die Welt der Normalos betritt. Aber von seinem neuen Körper lässt Boru sich nicht aufhalten. Er begegnet Greta, einer Internatsschülerin, die den streunenden Kater bei sich aufnimmt. Seine Mutter hat allerdings noch einige Tricks auf Lager, um ihren Sohn zur Vernunft zu bringen. Bald schon ist Boru hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, Greta nicht in die Probleme seiner Welt hineinzuziehen, und dem Wunsch, bei ihr zu bleiben. Denn auch ein Kater kann sein Herz an ein Mädchen verlieren.


Die Charaktere:

Greta - Die Protagonistin. Sie ist unfreiwillig Internatsschülerin und hat damit ihre liebe Not. Sie versucht alles, aber auch wirklich alles, um ihren Lehrern (besonders dem Mathelehrer, na, wer findet sich wieder?) den Unterricht zur Hölle zu machen. Greta ist ziemlich in ihrem Frust gefangen und dann kommt dieser kleine schwarze Kater mit seinen wunderbaren grünen Augen und gibt ihr ein Ventil. Einen Freund, der ihr zuhört und für sie da ist. Ohne sie zu belehren. Und schon ist sie mitten drin im Geschehen.

Boru - Der Protagonist. Auch er ist Internatsschüler, aber an einer Schule, die wir wohl alle nur zu gern besuchen würden, denn es ist ein Zaubererinternat! O - MEIN - GOTT! Neid! Wenn Boru nur wüsste, wie gut er es hat. Aber ... was man nicht bekommt, das will man haben. Und so wünscht sich Boru nichts sehnlicher, als in der Welt der Normalos zu leben und Sänger zu werden. Seinen ganzen Namen werde ich an dieser Stelle nicht verraten :D Da war die Autorin echt kreativ.


Meine Meinung:

Vorneweg, ich keinen noch keine von Stefanies Geschichten und bin ganz unbefangen an die Sache herangegangen. Okay, vielleicht nicht ganz. Katzen und so :3 (Lilly liegt gerade auf mir und schnurrt), aber ... ja. Ihr kennt das. Jedenfalls hat mich der Klappentext sofort angesprungen und gesagt: Lies mich! Los, lies mich! Und Büchern darf man ihre Wünsche ja nicht verweigern.

Zunächst zu Stefanies Schreibstil. Die Geschichte liest sich sowohl aus Gretas als auch aus Borus Sicht, jeweils aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist kurz und knackig und bringt die Dinge auf den Punkt. Wir befinden uns in typischen Teenager-Gehirnen. Was sie machen, ist oft impulsiv und nicht immer zu hundert Prozenz durchdacht und das hat Stefanie ganz fantastisch eingefangen. Leider muss ich sagen, dass mir die Kapitel vor allem am Anfang sehr kurz waren. Ich war gerade im Charakter drin, da wurde ich schon wieder rausgerissen und in den nächsten Prota katapultiert. Es wird aber im Verlauf der Geschichte viel besser :)

Die Geschichte selbst gefällt mit sehr sehr gut. Sie fängt den Gedanken, dass Teenager oft andere Träume haben als ihre Eltern, sehr gut ein und auch die Geschehnisse, die aufgrund dieses einen Gedanken von Boru auftreten, sind sehr schlüssig und greifbar. Ich denke, wir können diese Situation sehr gut nachvollziehen. Sicherlich ist es keine Action-Bombe, soll es aber ja auch nicht sein. Es ist Romantasy :) Aber keine Angst, auch unsere Action-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Und für den ein oder anderen ... oder auch mehrfachen Lacher ist das Buch definitiv zu haben! Fantastisch!

Die Charaktere selbst lassen mich zwiesgespalten zurück. Während ich mich mit Boru sehr gut identifizieren kann und jede seiner Handlungen nur mit einem Nicken nachvollziehen kann, ist Greta mein kleines Problemkind. Es ist nicht so, dass ich sie nicht verstehen kann, und sie entwickelt sich während der Geschichte auch. Aber gelgentlich musste ich über ihre extreme Art doch den Kopf schütteln. Ich denke aber, das ist durchaus so gewollt, weil ... Na ja, lest das Buch zu Ende, dann wisst ihr, was ich meine :3

Alles in allem: Sehr sehr gut! Kleine Abstriche muss ich machen, sodass ich auf 4 von 5 Sternen komme. Tolle Zauberei-Geschichte, die ein wenig das altbekannte Harry-Potter-Gefühl aufkommen lässt, aber mit ihrer eigenen Art doch unbestechlich verzaubert.

Eure Caro
 



Bildquelle: Sternensand Verlag

Gewinnspiel:

Da diese Rezension im Rahmen der Release-Party auf Facebook veröffentlich wird, habe natürlich auch ich eine Gewinnspielfrage für euch vorbereitet. Der Gewinn ist oben auf dem Bild abgebildet und den Ablauf findet ihr in der Veranstaltung selbst. Um Lose zu sammeln, beantwortet folgende Frage:



Dein Traum oder die Familie? Wenn dein Teenager-Ich entscheiden könnte, was würde bei dir Vorrang haben?

Die Gewinnspielbedingungen und der Gewinn werden vom Sternensand Verlag gestellt und sind in der Release-Party einzusehen.

Mit jedem Beitrag, den ihr im Laufe der Party kommentiert, könnt ihr Lose sammeln. Also, aktiv sein lohnt sich :)

* Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
* Der Link führt euch auf die Seite des Verlags, damit ihr das Buch kaufen könnt!

Werbung, da Markennennung und es ein kostenloses Rezensionsexemplar ist.
Bilder und Klappentext wurden vom Verlag bereitgestellt.

Kommentare:

  1. Vielen Dank für deine Rezension. Ich denke, es ist für den Autor immer schwierig, einen Teenager darzustellen. Behaupte ich jetzt mal als Nichtautor, bin gespannt, wie ich es empfinden werde, da ich selbt Kinder habe und weiß, wie Teenager so ticken können.

    Gemeine Frage, lach. Würde ich sagen, ich nehme meinen Traum, würde ich mich irgendwie gegen meine Kinder, die ich habe, entscheiden, lol. Ich würde sagen beides, Familie und Traum. Vielleicht würde es sich ja doch noch kombinieren lassen. :-)

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  2. Wahrscheinlich würde der Traum Vorrang haben. Ich denke es ist wichtig seinen Träumen nach zu gehen, und dann muss die Familie halt mal hinten anstehen

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  3. Wenn mein Teenager-Ich entscheiden dürfte oder es gedurft hätte wäre die Entscheidung auf Traum gefallen.

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  4. Ich fürchte mein Teenager Ich hätte sich für den Traum entschieden 😊 danke für die schöne Rezension

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  5. Ich glaube Traum,wenn ich danach gehe wie ich als Teenie war! ;-) LG Jenny

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  6. Danke für deine Rezension. Ach...ich freue mich schon auf das Buch.

    Zu der Gewinnspielfrage...
    Als Teenager wäre ich wohl meinen Träumen nachgegangen. Heute, als Mutter und Ehefrau würde meine Entscheidung die Familie sein. Denn heute weiß ich, dass meine Familie das Größte und Wertvollste für mich ist.

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  7. Da mein Traum als Teenager schon war, dass ich mal eigene Kinder und einen Ehemann haben will wäre es letztendlich ega für was ich mich entscheide *g* Lg Natascha Jäger

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  8. Danke schön ..... bei mir war ind ist es die Familie . Es gi t nichts kostbareres . So wertvoll das selbst Träume dagegen verblassen :)

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  9. Ich denke ich hätte mich für meinen Traum entschieden, denn man bekommt solche Chancen nicht jeden Tag und meine Familie hätte mir auch dazu geraten und würde hinter mir stehen.

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  10. Hallo! Ich denke auch als Teenager hätte ich mich für die Familie entschieden, denn wir haben schon immer sehr viel, wirklich sehr sehr viel, zusammen geglugt😀 lg

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  11. Tolle Rezension!
    Gibt schon einen Einblick in das Buch und macht Lust auf mehr.
    Seitdem es vor ein paar Tagen bei mir angekommen ist schaut es mich ganz zahm aus dem Regal an und beschwört mich es herauszuziehen und zu lesen 😀. Ich werde dem wohl nachgeben müssen.

    Als ich damals die Möglichkeit hatte wegzuziehen und meinen Traum zu verfolgen oder bei meiner Familie und meinen Freund zu bleiben, habe ich mich für die Familie entschieden. Auch wenn ich es mir manchmal anders wünsche, würde ich mich bestimmt immer wieder so entscheiden.

    LG ❤️

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  12. Hi :)

    Schöne ausführliche Rezi!
    Und um deine Frage zu beantworten: Kommt immer drauf an, oder? Aber ich denke ich würde meinem Traum den Vorrang geben :D

    Liebe Grüße,
    Saskia

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  13. Ich würde meiner Familie Vorrang geben. Allerdings habe ich immer noch keine eigene... also hat momentan wohl der Traum Vorrang

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  14. Hi

    Ich kann ja nur von mir als Teenie ausgehen und ich könnte meine Träume auch mit meiner Familie zusammen für mich verwirklichen. Meine Familie stand hinter mir. Aber müsste ich mich entscheiden wäre ich auch hier bei meiner Familie, wenn das Verhältnis dementsprechend ist.

    Liebe Grüße JessiBienchen

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  15. Als Teenager definitiv meinen Traum ❤ da ist man noch freier und denkt nicht soviel an für und wider!!!
    Super Rezi, danke😍

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  16. Auch mein Teenager-Ich würde sich definitiv für die Familie entscheiden! Ich war schon immer ein Familienmensch 😊

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